Abendveranstaltung 11. Juni 2025 ab 17:30 Uhr
im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft
"Gemeinsam Daten nutzen: FAIRe Lösungen für eine bessere Gesellschaft"
Die öffentliche Abendveranstaltung zum Tag der Forschungsdaten 2025 findet unter dem Motto "Gemeinsam Daten nutzen: FAIRe Lösungen für eine bessere Gesellschaft" statt.
Durch den Abend im Festsaal der Bremischen Bürgerschaft leitet Sie Felix Krömer von Radio Bremen mit einem abwechslungsreichen Programm: Impulsgebende Vorträge, die Preisverleihung des Data Champion Awards 2025 sowie eine lebendige Podiumsdiskussion mit Expert:innen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.
Die UBRA und das Bremer Datenkompetenzzentrum DataNord heißen alle interessierten Personen - ob aus Studium, Wissenschaft, Forschung oder darüber hinaus - herzlich willkommen!
Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt und die Plätze sind begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten.
17:30 Ankommen
18:00 Eröffnung der Veranstaltung
18:10 Verleihung des Data Champion Awards 2025
18:30 Dateninfrastrukturen und Datenkompetenzen: Der Schlüssel für eine kooperative Datenkultur
Prof. Dr. Sonja Schimmler, TU Berlin, Fraunhofer FOKUS
Prof. Dr. Sonja Schimmler, Gastprofessorin für Forschungsdateninfrastruktur an der Technischen Universität Berlin und Forschungsgruppenleiterin bei Fraunhofer FOKUS

Sonja Schimmler ist Gastprofessorin für Forschungsdateninfrastruktur an der Technischen Universität Berlin. Gleichzeitig ist sie Forschungsgruppenleiterin am Fraunhofer FOKUS. Sie bringt sich in die NFDI-Initiative (National Research Data Infrastructure) ein, als Sprecherin des Konsortiums NFDI4DataScience und der Sektion Common Infrastructures, sowie also Co-Sprecherin der Initiative Base4NFDI und des Konsortiums NFDI4Cat. Darüber hinaus engagiert sie sich in der BUA (Berlin University Alliance), verantwortlich für das Projekt „Ein digitaler Forschungsraum für die BUA“, und am Weizenbaum-Institut als Leiterin der Forschungsgruppe „Digitalisierung und Öffnung der Wissenschaft“.
19:00 Podiumsdiskussion zum Thema „Welche Formen der Zusammenarbeit sind notwendig, um durch Datenkompetenz wirksame Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln?“
Dr. Georgi Dimitrov, Referatsleiter “Digital Education” der EU Kommission

Georgi Dimitrov leitet das Referat für “Digitale Bildung” in der Generaldirektion Bildung, Jugend, Sport und Kultur der Europäischen Kommission. Seit seinem Eintritt in die Kommission im Jahr 2008 war er maßgeblich an der Gründung des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) beteiligt. Zudem war er federführend an der Entwicklung und Einführung von HEInnovate beteiligt – einer Initiative der Europäischen Kommission und der OECD zur Unterstützung unternehmerischer und innovativer Hochschulen. Georgi Dimitrov ist verantwortlich für die Ausarbeitung des ersten Aktionsplans für digitale Bildung, der im Januar 2018 angenommen wurde, sowie für die Entwicklung des aktuellen Aktionsplans für digitale Bildung 2021–2027. Vor seiner Tätigkeit bei der Kommission arbeitete er sowohl für ein führendes multinationales Telekommunikationsunternehmen als auch für ein Softwareentwicklungsunternehmen in Deutschland. Er hat Abschlüsse von der Universität Bonn (M.A.), der Universität Erlangen-Nürnberg (Ph.D.) sowie der Open University im Vereinigten Königreich (MBA in Technology Management).
„Mit dem Digital Education Action Plan 2021–2027 (‘Aktionsplan für digitale Bildung 2021–2027’) hat sich die Europäische Kommission dazu verpflichtet, digitale Kompetenzen zu verbessern und ein inklusives, offenes Bildungsökosystem zu fördern, das Lernende in ganz Europa stärkt. Offene Daten spielen eine zentrale Rolle bei der Erreichung dieser Ziele, indem sie Wissen zugänglich machen, evidenzbasierte Entscheidungsfindung und Politikgestaltung ermöglichen und Bildungssysteme für die Herausforderungen des digitalen Zeitalters vorbereiten."
Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker, Professor für IT-Sicherheitsrecht, Hochschule Bremen und Wissenschaftlicher Direktor am cyberintelligence.institute, Frankfurt a.M.

Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker ist wissenschaftlicher Direktor des cyberintelligence.institute in Frankfurt a.M., Vorstand der Strategieberatungsgesellschaft CERTAVO AG, Gastprofessor an der privaten, durch die Soros Foundation begründeten Riga Graduate School of Law in Lettland sowie FORBES Technology Council. Er forscht zu Themen an der Schnittstelle von Recht und Technik in der Cybersicherheit, Konzernstrategie sowie zu digitaler Resilienz im Kontext globaler Krisen mit einem Forschungsschwerpunkt insbesondere im chinesischen und US-amerikanischen IT-Recht. Kipker ist Berater der Bundesregierung und der Europäischen Kommission sowie Mitglied im Advisory Board des litauischen Cybersecurity Unicorns NordVPN, des Münchener IT-Sicherheitsunternehmens Myra Security und im BSI-Expertenkreis Cybersicherheit für den Weltraumsektor. Überdies ist er als Fachgutachter des US Fulbright Stipendienprogramms, des Schweizerischen Nationalfonds, der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Alexander-von-Humboldt-Stiftung tätig. 2024 wurde Professor Kipker zum Vorsitzenden des neuen Digitalbeirats der gematik gewählt, dem höchsten Gremium in Deutschland, das über die Digitalisierung der Krankenkassen mit entscheidet. Ehrenamtlich beteiligt sich Dennis Kipker in den USA am World Justice Project und im Advisory Board des African Center for Cyberlaw & Cybercrime Prevention (ACCP) an der Nelson Mandela Universität in Südafrika.
"Die Verwendung von Daten bedeutet nicht nur Nutzen, sondern auch Verantwortung. Verantwortung, die wir nur gemeinschaftlich interdisziplinär durch Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung gestalten können."
Dr. Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzender Die Sparkasse Bremen AG

Mathematikstudium und Promotion, Studium zum Diplom-Kaufmann, seit 1995 bei der Sparkasse Bremen, insb. im Kundengeschäft, seit 2004 Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Bremen mit Verantwortung u.a. für Finanzen, Risiko, Kreditüberwachung und IT, seit Dez. 2007 stv. Vorstandsvorsitzender, seit 1. Februar 2009 Vorsitzender des Vorstandes.
Zitat folgt
Prof. Dr. Sonja Schimmler, Gastprofessorin für Forschungsdateninfrastruktur an der Technischen Universität Berlin und Forschungsgruppenleiterin bei Fraunhofer FOKUS

Sonja Schimmler ist Gastprofessorin für Forschungsdateninfrastruktur an der Technischen Universität Berlin. Gleichzeitig ist sie Forschungsgruppenleiterin am Fraunhofer FOKUS. Sie bringt sich in die NFDI-Initiative (National Research Data Infrastructure) ein, als Sprecherin des Konsortiums NFDI4DataScience und der Sektion Common Infrastructures, sowie also Co-Sprecherin der Initiative Base4NFDI und des Konsortiums NFDI4Cat. Darüber hinaus engagiert sie sich in der BUA (Berlin University Alliance), verantwortlich für das Projekt „Ein digitaler Forschungsraum für die BUA“, und am Weizenbaum-Institut als Leiterin der Forschungsgruppe „Digitalisierung und Öffnung der Wissenschaft“.
"Die voranschreitende Digitalisierung und der verstärkte Einsatz von KI-Methoden erfordern den Aufbau robuster Dateninfrastrukturen und die Förderung umfassender Datenkompetenzen."
Prof. Dr. Antje Wulff, Professorin für Big Data in der Medizin, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Seit März 2022 ist Prof. Dr. Antje Wulff Professorin für Big Data in der Medizin an der Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie erforscht die Nutzbarmachung medizinischer Routine- und Forschungsdaten, wie diese interoperabel gespeichert und ausgetauscht und unter dem Einsatz datengetriebener Methoden und KI-Verfahren für die Entwicklung von klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen genutzt werden können.
"Mit hochwertigen Daten aus Versorgung und Forschung lassen sich Lösungen entwickeln, die medizinische Entscheidungen und Versorgungsprozesse gezielt unterstützen – dafür braucht es effektives Datenmanagement und interdisziplinäre Zusammenarbeit."





















