Stipendien für geflüchtete und gefährdete Wissenschaftler:innen

Angebote für geflüchtete und gefährdete Wissenschaftler:innen

  • Konrad-Adenauer-Stiftung
     Stipendien für Geflüchtete. Die Konrad Adenauer Stiftung bietet Stipendien für geflüchtete Studierende an. Es können sich Bachelor-, Masterstudierende als auch Absolventen (Doktoranden) bewerben. Bewerbungsfristen sind 15.01 und 15.07.
  • Friedrich-Ebert-Stiftung 
    Solidaritätsfonds: Förderung politisch verfolgter, ausländischer Studierender und Promovierender. Förderung auch für Geflüchtete ohne Aufenthaltstitel. Bewerber:innen müssen sich in Deutschland aufhalten. Bewerbung formlos und zu jeder Zeit möglich. 

  • Philipp-Schwartz-Initiative (Alexander von Humboldt-Stiftung)
    Mit der Philipp Schwartz-Initiative erhalten Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, gefährdete Akademiker:innen im Rahmen eines Vollstipendiums für 24 Monate aufzunehmen. Durch eine Bewerbung konnten an der Universität Bremen bereits fünf Wissenschaftler:innen aufgenommen. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

  • Wissenschaft.Niedersachsen.Weltoffen
    Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur bietet gefährdeten und geflüchteten  Wissenschaftler:innen kurzfristig die Möglichkeit, sich gemeinsam mit den internationalen Gastwissenschaftler:innen um ein dreijähriges Forschungsstipendium zu bewerben.

  • Baden-Württemberg Fonds für verfolgte Wissenschaftler:innen
    Die Baden-Württemberg-Stiftung hat ein Förderprogramm für gefährdete Wissenschaftler:innen ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, verfolgten Wissenschaftler:innen die Möglichkeit zu geben, mit dieser Förderung an einer Einrichtung in Baden-Württemberg ihre akademische Arbeit in einer sicheren Umgebung fortzusetzen.

  • Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
    Die DFG bietet aus ihrem Heimatland nach Deutschland geflüchteten Wissenschaftler:innen auf allen wissenschaftlichen Karrierestufen die Mitarbeit in laufenden DFG-Projekten an. Forschungsprojekte, die bereits von der DFG gefördert werden, können Anträge für zusätzliches Personal stellen und damit eine Einbindung geflüchteter Forschender ermöglichen. Ferner können geflohene Wissenschaftler:innen direkt in Graduiertenkollegs, Sonderforschungsbereichen und anderen DFG-geförderten Verbundprojekten gefördert werden. Als Interessent:in können Sie mit Verweis auf das Programm direkt eine Anfrage an die Leitungen laufender DFG-Projekte bzw. Graduiertenkollegs stellen.

  • Volkswagen Stiftung
    Die Volkswagen-Stiftung  bietet, vergleichbar mit dem Angebot der DFG, geflüchteten Wissenschaftler:innen, denen im Rahmen eines Asylverfahrens eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wurde, die Mitarbeit in bestehenden, von ihr geförderten Forschungsprojekten an. Auch hier stellt die Projektleitung den Antrag. Als Interessent:in können Sie mit Verweis auf das Programm direkt eine Anfrage an die Leitungen laufender, durch die VolkswagenStiftung geförderte Projekte stellen. Gerne helfen wir Ihnen bei der Vermittlung. 

  • PAUSE - Collège de France 
    PAUSE ist ein Förderprogramm für französische Hochschulen und Forschungsinstitute, analog zum Philipp-Schwartz-Programm in Deutschland. Es ermöglicht Institutionen gefährdete Wissenschaftler:innen aufzunehmen. Es ist offen für Doktorand:innen, Postdocs und erfahrene Wissenschaftler:innen.

  • Science4Refugees 
    Die Science4Refugees-Initiative hilft geflüchteten Wissenschaftler:innen passende Stellen zu finden, die sowohl die eigene Situation verbessern als auch ihre Fähigkeiten und Erfahrungen für das europäische Wissenschaftssystem nutzbar machen.

  • Scholar Rescue Fund
    Der Scholar Rescue Fund bietet Stipendien für Professor:innen, Forschenden und bekannte Intellektuelle, deren Leben und Karriere im Heimatland bedroht werden, an. SRF vermittelt Wissenschaftler:innen an Hochschulen und stellt finanzielle Unterstützung.

  • Scholars at Risk
    Scholars at Risk ist ein internationales Netzwerk von Hochschulen und Personen, die sich dem Schutz bedrohter Wissenschaftler:innen und der Akademischen Freiheit verschrieben haben. 

  • Council for At-Risk Academics (CARA)
    Diese weltweit tätige britische NGO vermittelt gefährdete Wissenschaftler:innen an Hochschulen und bietet ihnen finanzielle Unterstützung.

  • Chance for Science
    Chance for Science ist eine Plattform für nach Deutschland geflüchtete Wissenschaftler:innen. Über sie kann Kontakt zu anderen Forschenden aus dem eigenen Spezialgebiet hergestellt werden. Ferner kann von Zugängen zu Bibliotheken, Konferenzen und Veranstaltungen an der Universität profitiert werden. 

Fördermöglichkeiten für internationale Wissenschaftler:innen

Von der Universität Bremen

  • Brückenstellen in die Postdoc-Phase
    Postdoktorandinnen und Postdoktoranden werden darin unterstützt, früh in ihrer Karriere eigenständig Forschungsprojekte einzuwerben, zu leiten und zu verantworten.
  • Eigene Projekte für Postdocs
    Fortgeschrittene Postdoktorand:innen sollen mit einem eigenständigen Projekt ihre Forschung in einem hochproduktiven Umfeld betreiben können, sich international in ihrer jeweiligen Scientific-Community vernetzen und die Voraussetzungen zur Berufung auf eine Lebenszeitprofessur schaffen.
  • BremenIDEA
    Hochschullehrende der Universität Bremen können für ein- bis zweiwöchige Kennenlern-Aufenthalte von Promotionsinteressierten aus dem Ausland Reisekosten- und Aufenthaltspauschalen beantragen.

Externe Förderungsmöglichkeiten

  • Horizon2020
    Horizon 2020 ist das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation. Nur für Teilnehmende aus EU-Staaten und assoziierten Staaten wie z.B.  die Türkei.
  • DFG
    Deutsche-Forschungsgemeinschaft.
  • Volkswagenstiftung
    Angebot der Volkswagenstiftung.

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