Von Rainer Busch
24. Feb 2026

Forschungsdaten sind Gemeingut
Einer der Eckpfeiler der Datenhochburg Bremen ist PANGAEA, das weltweit größte digitale Informationssystem für Daten aus der Erd- und Umweltforschung mit mehr als 450.000 Datensätzen. Seit 30 Jahren macht PANGAEA Wissen zugänglich; die Plattform ermöglicht Forschung, die etwa unser Verständnis des Klimawandels verbessert. Dies konnte nur gelingen, weil sich zwei Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance frühzeitig und nachhaltig für diesen Themenbereich engagierten. Zuletzt machte die Plattform, über die Sie ab Seite 4 lesen können, Schlagzeilen, weil sie historisch einmalige Daten aus den USA rettete, die durch Kürzungen der Trump-Regierung verloren zu gehen drohten.

Eine Frage der Einstellung
Die jüngste Errungenschaft der Bremer Datenwissenschaft ist DataNord. Das einzige regionale Datenkompetenzzentrum im Norden Deutschlands ist ein Ort des interdisziplinären datenwissenschaftlichen Lernens, der Forschende auf allen Karrierestufen zusammenbringt und zudem selbst Forschung zum Nutzen einer breiten Bevölkerung fördert: etwa mit „MRI4ALL“, das den Zugang und die Diagnosemöglichkeiten der Magnetresonanztomografie verbessern soll. Ab Seite 8 erfahren Sie mehr über das Projekt und über DataNord.

Täuschung durch Design
Wer im Internet unterwegs ist, der weiß, dass dort so manche Falle lauert. Zum Beispiel „Dark Patterns“ – manipulative Designstrategien, die Nutzer:innen zu unüberlegten Klicks verleiten sollen. Sie kommen sogar bei manchen Gesundheitsapps zur Anwendung. Welche Risiken, aber auch Chancen für unsere Gesundheit mit digitalen Medien verbunden sind, wird am Leibniz-WissenschaftsCampus „Digital Public Health“ erforscht. Über „Täuschung durch Design“ lesen Sie ab S. 12.





