Das war AI in Health 2025!

Impulse zum Auftakt

Prof. Dr. Hajo Zeeb (Session Chair), Prof. Dr. Antje Wulff und Prof. Dr.-Ing. Horst Karl Hahn gaben Impulse zum Auftakt.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr.-Ing. Horst Karl Hahn gab Impulse dazu, wie KI zentrale Entwicklungen im Gesundheitswesen vorantreibt und neue Potenziale für Diagnostik, Therapie und moderne Versorgungsstrukturen eröffnet.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Prof. Dr. Antje Wulff präsentiert, wie medizinische Routine- und Forschungsdaten interoperabel gespeichert und ausgetauscht und unter dem Einsatz datengetriebener Methoden und KI-Verfahren für die Entwicklung von klinischen Entscheidungsunterstützungssystemen genutzt werden können.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  

Session "Von Prävention bis Screening"

Chairs der Session Prof. Dr. Benjamin Schüz (ganz links) und Prof. Dr. Marvin Wright (ganz rechts) mit den Vortragenden.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr. Krasimira Aleksandrova zeigte, wie theoretische Modelle der Risikovorhersage in der Praxis Anwendung finden können und beleuchtet ergänzende Perspektiven auf KI-gestützte Screening-Strategien.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Prof. Dr. Nils Strodthoff analysierte das transformative Potenzial multimodaler KI für die Prävention und diskutierte kritisch zentrale Herausforderungen der klinischen Translation.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  

Session "Von Screening bis Diagnose"

Chairs der Session Prof. Dr.-Ing. Horst Karl Hahn (ganz links) und Prof. Dr. Konrad Stopsack (ganz rechts) mit den Beteiligten.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Dr. Samy Hakroush zeigte die Schritte von der intraoperativen Konsultation bis zur KI-gestützten Aufnahme des Ergebnisses inklusive schriftlicher Dokumentation. Hierzu schaltete er sich während seines Vortrags live zu einer Kollegin und einem Kollegen aus dem Klinikum Bremen-Mitte und durchlief eine exemplarisch vorbereitete intraoperative Konsultation.  
Dr. rer. nat. Johannes Lotz stellte die Serienschnittregistrierung vor. Diese entlastet Fachkräfte, beschleunigt die Krebsdiagnostik und erschließt die dritte Dimension für die digitale Pathologie.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
In "Einhörner und Multitask Medical Imaging Foundation Models" präsentierte Raphael Schäfer ein Foundation Model, das gleichzeitig für viele Aufgaben in medizinischen Bildern vortrainiert wurde. Er zeigte im Rahmen einer Softwaredemo, wie man dem Modell selbst eine neue Aufgabe beibringen kann.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Prof. Dr. Konrad Stopsack zeigte, wie leistungsfähig moderne Algorithmen in der Reproduktion menschlicher Diagnosen sowie in der Prognoseabschätzung nach initialer Therapie sind und wie sie zuverlässig für die klinische Anwendung validiert werden können.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Auf dem Podium wurde diskutiert, wie Klinik, Forschung und Startup gemeinsam den Einfluss von KI auf den Alltag in der Pathologie und darüber hinaus gestalten – von einfacher Spracherkennung bis hin zu einem grundlegenden Neudenken diagnostischer Prozesse und Arbeitsabläufe.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr. Antje Wulff, Professorin für Big Data in der Medizin an der Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, bei der Podiumsdiskussion.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Dr. Samy Hakroush, Chefarzt und ärztliche Leitung des Instituts für Pathologie am Klinikum Bremen-Mitte und dem Fachärztezentrum Hanse, bei der Podiumsdiskussion.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Dr. med. Sebastian Casu, Chief Medical Officer / Managing Director Elea.ai GmbH, bei der Podiumsdiskussion.

Session "Therapie" 

Chairs der Session Prof. Dr. -Ing. Andrea Schenk (Mitte) und Prof. Dr. Dirk Weyhe (2. von links) mit den Vortragenden.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr. -Ing. Andrea Schenk stellte unterschiedliche Methoden der 3D-Visualisierung gegenüber, darunter Surface Rendering mit interaktiver Segmentierung, Surface Rendering mit automatischer Segmentierung sowie das Tagged Volume Rendering.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Prof. Dr. Dirk Weyhe präsentierte den Konflikt zwischen regulatorischen Vorgaben und medizinischem Nutzen: Nicht MDR-konforme 3D-Visualisierungen müssten ignoriert werden, obwohl sie in einzelnen Fällen Hinweise auf eine potenziell doch mögliche operative Behandlung geben, die dem Patienten unter Umständen mehr Lebenszeit verschaffen würde.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
In "Wiederkehrende Multi-View-6DoF-Lageschätzung für markierungsloses chirurgisches Instrumenten-Tracking" stellte Dr.-Ing. Tom Koller ein System für die chirurgische Navigation vor, das optische anstelle von Infrarotkameras verwendet   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Prof. Dr.-Ing. Gabriel Zachmann zeigte in "Extended Reality in the Operating Room of the Future", wie immersive Technologien wie Augmented Reality und Virtuell Reality künftig den Operationssaal transformieren könnten.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Prof. Dr. med. Moritz Schmelzle zeigte in seinem Vortrag, dass aktuelle klinische Herausforderungen nicht allein durch KI lösbar sind, sie jedoch gezielt entlasten kann – insbesondere dort, wo sie Zeit zurück ins Team bringt, Abläufe standardisiert, komplexe Entscheidungen unterstützt und diagnostische Qualität verbessert.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  

Session "Rehabilitation und Robotik"

Co-Chair der Session Prof. Dr. Sebastian Otte (ganz rechts) mit den Beteiligten.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr. Sebastian Otte zeigte, dass der enorme Energieverbrauch konventioneller KI eine zentrale Herausforderung darstellt. Neuromorphes Computing bietet dabei einen vielversprechenden Ansatz für deutlich effizientere und nachhaltigere KI-Systeme, die den Energiebedarf moderner Anwendungen erheblich reduzieren und neue Möglichkeiten in Medizintechnik, Robotik und Spracherkennung eröffnen.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Dr.-Ing. Dominik Raab stellte die spezifischen Herausforderungen bei der KI-gestützten Beurteilung der Gehfähigkeit von Schlaganfallpatienten vor und skizzierte potenzielle Lösungsansätze.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Kate Bereziy präsentierte, wie moderne Exoskelette große Mengen biomechanischer und neurophysiologischer Daten erfassen und mithilfe künstlicher Intelligenz in klinisch relevante Erkenntnisse über Erholungsdynamiken, Therapieprognosen und personalisierte Trainingsprogramme übersetzt werden können.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Mitarbeitende von ExoAtlet präsentierten vor Ort Exoskelette, stellten sie anschaulich vor und demonstrierten ihre praktische Anwendung – wodurch das Publikum einen unmittelbaren Eindruck von ihren Möglichkeiten und ihrem Potenzial für die Rehabilitation gewinnen konnte.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  

Session "Pflege"

Chairs der Session Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann (ganz links) und Prof. Dr. -Ing. Andreas Hein (ganz rechts) mit den Vortragenden.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann stellt die acht laufenden KI-Pflege-Projekte (KIP-Projekte) aus der BMFTR-Förderlinie „Repositorien und KI-Systeme im Pflegealltag nutzbar machen“ kurz vor.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Dr. PH Kathrin Seibert stellte das KI-Pflege-Readiness-Assessment (KIP-RA) als ein evidenzbasiertes und praxisorientiertes Instrument vor, das hilft, Hürden und Gelingensfaktoren von KI-Pflege-Projekten systematisch zu erkennen und in Planung, Umsetzung sowie Evaluation einzubeziehen.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Bernadette Hosters' Vortrag zum KIADEKU-Projekt zeigte, wie ein KI-System zur digitalen Bildanalyse von Dekubitus und IAD entwickelt wird, um Pflegefachpersonen bei Beurteilung und Dokumentation zu unterstützen und dadurch personalisierte, evidenzbasierte Pflegeinterventionen zu ermöglichen.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Katja Schwabe stellte den von Forschenden im Projekt PYSA entwickelten auf KI-basierenden Sprachassistenten für das Smartphone vor. Der von der voize GmbH angebotene KI-Assistent generiert aus den Spracheingaben strukturierte Dokumentationseinträge, die direkt in die vorhandenen Bestandssysteme der jeweiligen Pflegeeinrichtung übertragen werden.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance  
Auf dem Podium wurde diskutiert, wie der Einsatz von KI in der Pflege als ein regelhaftes Element der pflegerischen Versorgung gelingen kann und welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind aber auch welche Barrieren es zu überwinden gilt.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance
Prof. Dr. -Ing. Andreas Hein bei der Podiumsdiskussion.
Dr. PH Kathrin Seibert bei der Podiumsdiskussion.

i2b meet-up "Biosignals meet Health & Care"

Eröffnung durch den Moderator Roland Kanwicher   © Alexander Flögel
Begrüßung durch Prof. Dr.-Ing. Tanja Schultz, Professorin für Kognitive Systeme, Universität Bremen   © Alexander Flögel
Grußwort von Marita Dewitz, Vizepräses der Handelskammer Bremen   © Alexander Flögel
Vortrag „Gesundheitsdaten als Innovationsmotor: Erfassung, Analyse und KI-gestützte Nutzung am Beispiel von selfBACK und HUNT4“ von Prof. Dr. Kerstin Bach, Professorin für Informatik, Norwegian University of Science and Technology, Trondheim   © Alexander Flögel
Podiumsdiskussion (v. l.) mit Prof. Dr.-Ing. Tanja Schultz, Prof. Dr. Kerstin Bach, Prof. Dr. Iris Kirchner-Freis, Dr. phil. Hans-Jürgen Wilhelm, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann   © Alexander Flögel
Podiumsdiskussion (v. l.) mit Prof. Dr.-Ing. Tanja Schultz, Prof. Dr. Kerstin Bach, Prof. Dr. Iris Kirchner-Freis, Dr. phil. Hans-Jürgen Wilhelm, Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann   © Alexander Flögel
Ausblick mit Staatsrat Jan Fries, Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft   © Alexander Flögel
Networking   © Alexander Flögel
Networking   © Alexander Flögel
Networking   © Alexander Flögel
Networking   © Alexander Flögel

Aftermovie zum i2b meet-up

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Veranstalter

U Bremen Research Alliance

 

In der U Bremen Research Alliance kooperieren die Universität Bremen und zwölf im Bundesland ansässige Forschungsinstitute aller vier deutschen Wissenschaftsorganisationen sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Ziel der Kooperation ist die enge Verzahnung der vielseitigen, exzellenten Forschung in den Bereichen Forschungsdaten und Künstliche Intelligenz über Einrichtungsgrenzen hinaus.
Das Forschungs- und Handlungsfeld der digitalen Gesundheitsversorgung hat, beschleunigt durch die erkennbaren Defizite in der Corona-Pandemie, gesteigerte Relevanz erhalten. Die U Bremen Research Alliance baut daher, gefördert durch das Land Bremen, den Bereich KI im Gesundheitssektor durch die Einrichtung eines AI Center for Health Care aus. Dies beinhaltet unter anderem neun interorganisationale wissenschaftliche Vorhaben rund um KI und Gesundheit sowie Maßnahmen zu Wissenschaftskommunikation und Transfer.

https://www.bremen-research.de

Kooperationspartner der Abendveranstaltung

idea|2|business GmbH

 

I2b ist das größte Innovations-, Wirtschafts- und Wissenschaftsnetzwerkin Nordwestdeutschland mit über 26.000 Mitgliedern. i2b veranstaltet jährlich bis zu 15 kostenlose Meet-ups zu spannenden und innovativen Themen an wechselnden Locations in Bremen. Teilnehmende erleben inspirierende Vorträge, tauschen sich mit Expert:innen aus und knüpfen wertvolle Kontakte zu Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Politik. Die Events bieten die Möglichkeit, sich aktiv in die Community einzubringen und neue Impulse für eigene Projekte zu gewinnen

https://i2b.de/

Integrierter Gesundheitscampus Bremen

 

Der Integrierte Gesundheitscampus Bremen (IGB) existiert seit 2021 und wurde von der Senatorin für Wissenschaft und Häfen in Kooperation mit der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz initiiert.
Der IGB versteht sich als strategische und kreative Klammer für ein Netzwerk von Akteurinnen und Akteuren aus den Bereichen Gesundheitsforschung, Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsversorgung sowie Gesundheits- und Pflegeberufen (4G).
Mit dieser starken Vernetzungsstruktur von aktuell über 40 Netzwerkpartnern soll das regionale bremische Potential in diesen Bereichen sichtbar, Synergien gehoben und Innovationen in der Region vorangebracht werden.

https://gesundheitscampusbremen.de

Das AI Center for Health Care wird gefördert von der Freien Hansestadt Bremen.