Impact - Das Wissenschafts-Magazin der U Bremen Research Alliance. Ausgabe 14

Das seit 2019 erscheinende Forschungsmagazin Impact dokumentiert die kooperative Forschungsstärke der U Bremen Research Alliance und ihre gesellschaftliche Relevanz. Ausgabe #14 ist im Juni 2026 erschienen. Die Themen in dieser Ausgabe: „Forschung an lebensverlängernder KI", „Robotik verantwortungsvoll gestalten" und „Warum KI mehr Vielfalt braucht".

Von Rainer Busch

15. Jun 2026

Saurav Pahuja trägt eine EEG-Haube. Gemeinsam mit Dr.-Ing. Marvin Borsdorf forscht er daran, wie Gehirnsignale genutzt werden können, um intelligente Hörgeräte zu entwickeln.   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance

Forschung an lebensverlängernder KI

Je früher eine Krankheit erkannt wird, desto besser lässt sie sich bekämpfen. Digitale Geräte und Technologien liefern immer mehr Gesundheitsinformationen. KI-Methoden zu entwickeln, um verschiedene Datenquellen zu analysieren, damit die Entstehung von Krankheiten langfristig vorhergesagt werden kann, ist das Ziel eines Forschungsprojektes, an dem mehrere Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance beteiligt sind.

Unterstützt die Muskelbildung und wird etwa für Schlaganfallpatient:innen oder auch für Astronautentrainings eingesetzt: Mark Tabie, Senior Ingenieur am DFKI, mit einem vor Ort entwickelten Exoskelett   © Jens Lehmkühler / U Bremen Research Alliance

Robotik verantwortungsvoll gestalten

Herkömmliche KI generiert Inhalte im digitalen Raum, in Verbindung mit Robotern agiert sie in der realen Welt. Autonome Systeme sicher, zuverlässig und präzise zu gestalten, ist Gegenstand der Forschung in Bremen. Ein Gespräch über verantwortungsvolle Robotik mit zwei Experten aus Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance: mit Dr. Sirko Straube vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Professor Dr. Nico Hochgeschwender von der Universität Bremen.

KI-generiertes Bild von Google Gemini mit dem Prompt „generate an image of a queer person“.   © AI image generated by Google Gemini

Warum KI mehr Vielfalt braucht

Wer im Internet unterwegs ist, der weiß, dass dort so manche Falle lauert. Zum Beispiel „Dark Patterns“ – manipulative Designstrategien, die Nutzer:innen zu unüberlegten Klicks verleiten sollen. Sie kommen sogar bei manchen Gesundheitsapps zur Anwendung. Welche Risiken, aber auch Chancen für unsere Gesundheit mit digitalen Medien verbunden sind, wird am Leibniz-WissenschaftsCampus „Digital Public Health“ erforscht. Über „Täuschung durch Design“ lesen Sie ab S. 12.

Beteiligte Kooperationspartner

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin
Leibniz-Institut für Präventionsforschung
Universität Bremen