Die U Bremen Research Alliance beim Open Campus der Universität Bremen

Beim OPEN CAMPUS 2026 der Universität Bremen wurde Forschung für ein breites Publikum erlebbar. Unter dem Motto „Welten öffnen – Wissen teilen“ öffnete die Universität am 13. Juni ihre Türen und bot Einblicke in Forschung, Studium, Ausbildung und Campusleben.

Von Aylin Krieger

15. Jun 2026

© U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger

Auch die U Bremen Research Alliance war mit einem gemeinsamen Stand vertreten. Besucher:innen konnten dort die Vielfalt der Bremer Spitzenforschung kennenlernen — mit Exponaten, Mitmachaktionen und Gesprächen mit Forschenden. Das Interesse am Stand war groß, die Atmosphäre offen und lebendig. Auch viele Kinder nutzten den Entdeckerpass, um Wissenschaft spielerisch zu erkunden.

Beteiligt waren das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien (IWT), das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT), das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie (MPI-MM), das Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS, das Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS, das Deutsche Schifffahrtsmuseum Bremerhaven (DSM) sowie DataNord – Interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen.

© U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger

Thematisch reichte der Stand von der Meeres- und Materialforschung über Prävention und digitale Medizin bis hin zu Robotik, Künstlicher Intelligenz und Datenkompetenz. Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) gab Einblicke in Meeresforschung und Forschungstauchen. Das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie zeigte anhand eines eDNA-Filtrationsgeräts, wie genetische Spuren von Meereslebewesen aus Wasserproben nachgewiesen werden können. Das Leibniz-Institut für Werkstofforientierte Technologien - IWT präsentierte Werkstücke und Bauteile aus aktuellen Forschungsprojekten und machte sichtbar, wie moderne Materialforschung Metalle leistungsfähiger und nachhaltiger macht.

Das Deutsche Schifffahrtsmuseum stellte mit Objekten, Mitmachaktionen und einem Vortrag das Forschungsprojekt REMARCO vor, das sich mit im Meer verbliebener Munition aus dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Das BIPS präsentierte Präventionsforschung sowie die Projekte Guardians of the Hedgehog und NFDI4Health — von Citizen Science zum Igel-Schutz und One Health bis zur besseren Nutzung von Gesundheitsdaten.

Beim Fraunhofer-Institut für Digitale Medizin MEVIS konnten Besucher:innen an einem verkleinerten Modell eines MRT-Scanners nachvollziehen, wie moderne medizinische Bildgebung funktioniert. Das DFKI Bremen zeigte in Videos die Arbeit seiner Forschungsbereiche Robotics Innovation Center und Cyber-Physical Systems, von autonomen Robotern für Raumfahrt und Unterwasserforschung bis zu sicheren, vernetzten technischen Systemen für Alltag und Industrie. DataNord informierte über Trainings, Beratungen und Netzwerke rund um Datenkompetenz in der Forschung.

Der gemeinsame Stand zeigte, wie wichtig es ist, Wissenschaft für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Kinder, Studieninteressierte und die interessierte Öffentlichkeit konnten Forschung aus Bremen aus unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen: anschaulich, verständlich und im direkten Gespräch mit Forschenden.

Eindrücke vom UBRA Gemeinschaftsstand beim Open Campus

Die Fußballroboter von B-Human kamen mehrfach zum Einsatz. B-Human ist ein Projekt des Fachbereichs 3 - Mathematik und Informatik (Arbeitsgruppe für Multisensorische Interaktive Systeme) der Universität Bremen und des Forschungsbereichs Cyber-Physical Systems des DFKI.   © U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger
© U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger
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Das Mini-MRT vom MEVIS.   © U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger
Das UBRA-Glücksrad bot einen niedrigschwelligen Kontaktpunkt für Jung und Alt.   © U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger
Das ZMT brachte eine Taucherfigur als Ansichtsexemplar mit.   © U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger
Am eDNA-Filtrationsgerät konnte vor Ort experimentiert werden.   © U Bremen Research Alliance / Aylin Krieger
Teamarbeit am UBRA Gemeinschaftsstand.   © U Bremen Research Alliance