Image showing a data network in Europe.

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Disziplinübergreifender Austausch auf operativer Ebene und abgestimmte (Weiter-) Entwicklungen

Personen aus der U Bremen Research Alliance sowie Interessierte weiterer Institutionen kommen in Gruppen für einen themenspezifischen Austausch zusammen. Die Austauschgruppen bieten eine Plattform für instituts- und disziplinübergreifende Vernetzung sowie kollegiale Beratung. Die Mitglieder können Fragestellungen in den Gruppen diskutieren und profitieren von den vielseitigen Perspektiven sowie den Einblicken in Lösungsstrategien anderer. Entwicklungen können abgestimmt und damit die Interoperabilität und (wissenschaftliche) Kollaboration über Institutionen hinweg gefördert werden. Die Gruppen stehen im direkten Kontakt mit der AG Forschungsdaten, sodass ein Informationsfluss zwischen den Gremien sowie ein abgestimmtes Agieren sichergestellt werden kann.

Image showing a woman looking a wall of monitors. Monitors show different kinds of data visualization.
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Data Stewardship

In diesem Netzwerk kommen Personen zusammen, die den Umgang mit Forschungsdaten auf einer operativen oder beratenden Ebene in ihren wissenschaftlichen Bereichen begleiten.

Im Netzwerk wird detaillierter auf konkrete Herangehensweisen, Lösungsstrategien und Workflows beim Umgang mit Forschungsdaten eingegangen. Durch den Erfahrungsaustausch können die verschiedenen wissenschaftlichen Bereiche voneinander lernen (ggf. Vorgehensweisen implementieren) und Synergieeffekte nutzen. Darüber hinaus soll der Austausch die Auffindbarkeit und Interoperabilität unserer Forschungsdaten fördern.

Das Netzwerk steht mit der AG Forschungsdaten der U Bremen Research Alliance und dem Lenkungskreis Forschungsdaten der Universität Bremen im engen Austausch, sodass sich die drei Gremien optimal ergänzen.

Leiter der Austauschgruppe:

Dr. Norbert Riefler (IWT)

Das Bild zeigt gefüllte Probenröhrchen im Labor.
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Management von Probenmaterial

Die Austauschgruppe befasst sich mit Fragestellungen rund um das Management von Probenmaterialien und deren Verknüpfung mit Daten, Metadaten und persistenten Identifikatoren gemäß der FAIR-Prinzipien. Insbesondere findet ein Austausch über Softwaretools, die für das Verwalten von Proben genutzt werden können, und deren Weiterentwicklungen statt. In dem Zusammenhang können die Mitglieder ausloten, ob Tools oder Herangehensweise für ihre Anforderungen geeignet sind. Die Treffen bieten die Möglichkeit zur Abstimmung mit den Partnerinnen und Partnern.

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Nagoya-Protokoll/Access & Benefit-Sharing (ABS)

Das "Nagoya-Protokoll" ist ein Gesetz, das den Zugang zu genetischen Ressourcen und eine ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt regelt. Das Nagoya-Protokoll betrifft Forschende sowie ihre Arbeitgeber:innen, die genetische Ressourcen (d. h. totes oder lebendiges Material, das DNA enthält und deren Derivate) aus dem Ausland gewinnen und/oder im Rahmen ihrer Forschung nutzen. Die Nagoya-Protokoll-konforme Erhebung von Proben und Daten müssen immer häufiger bei Veröffentlichungen dokumentiert werden.

Nagoya-Beauftragte und Leiterin der Austauschgruppe:

Janina Bornemann
Tel. +49 421 218-57112 
E-Mail nagoya@vw.uni-bremen.de
Gebäude FVG, Raum W0110

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Interessiert?

Die Austauschgruppen treffen sich regelmäßig und sind offen für interessierte Personen aller Mitgliedseinrichtungen der U Bremen Research Alliance.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Dr. Tanja Hörner.

Sprecher:innen des Leitprojekts "Forschungsdatenmanagement und Data Science"

Prof. Dr. Rolf Drechsler

Universität Bremen / Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Prof. Dr. Frank Oliver Glöckner

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung / Universität Bremen / MARUM / PANGAEA

Prof. Dr. Iris Pigeot

Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS

 

Koordination

Dr. Tanja Hörner

Universität Bremen / U Bremen Research Alliance