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18. Juni 2024

Die U Bremen Research Alliance lädt Sie herzlich ein, am Tag der Forschungsdaten 2024 teilzunehmen!
Diese Veranstaltung bietet allen Mitarbeitenden Einblicke in die Herausforderungen und bewährten Verfahren beim Umgang mit Forschungsdaten. Dabei haben Sie die Gelegenheit sich mit Datenexpert:innen und Kolleg:innen verschiedener Disziplinen auszutauschen.

Infor­mations­inseln

Informationsinseln in der Glashalle, Universität Bremen

Wir laden Sie in die 'Glashalle' ein, um sich an den Informationsständen über Forschungsdateninitiativen und praktische Anwendungsbeispiele aus verschiedenen Disziplinen zu informieren.

9:00 - 15:00

Nationale Forschungsdaten-Infrastruktur (NFDI) in Bremen

 

NFDI: Eine nationale Initiative zur Förderung von FAIRen Forschungsdaten

In der Forschung werden große Mengen wertvoller Daten produziert, die Antworten auf neue wissenschaftliche Fragen liefern können. Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) ist eine Initiative, die darauf abzielt, eine nachhaltige Infrastruktur für Daten in allen Forschungsbereichen aufzubauen. Basierend auf den FAIR-Prinzipien werden Konzepte und Dienstleistungen entwickelt, die es Forschenden ermöglichen Daten systematisch zu finden, zu nutzen und zusammenzubringen. Von den bundesweit 27 NFDI-Konsortien haben 9 eine Beteiligung aus Bremen und werden sich auf der NFDI-Insel präsentieren. Kommt vorbei und trefft MatWerk, NFDI4Biodiversity, NFDI4Earth (Academy), NFDI4DataScience, NFDI4Health, KonsortSWD, NFDI4Ing, NFDI4Memory, NFDI4Energy.

*F = Findable, A = Accessible, I = Interoperable, R = Reusable

Datenkompetenzzentrum "DataNord": Stärkung der Datenkompetenz in der Bremer Forschungslandschaft

Wollen Sie Ihre Datenkompetenz verbessern?

DataNord ist ein interdisziplinäres Datenkompetenzzentrum für die Region Bremen, das Forscherinnen und Forscher auf jeder Karrierestufe bei ihrer Arbeit mit Daten unterstützt und Ihnen zeigt, wie Sie DataNord effektiv nutzen können, um Ihre Datenkompetenz zu verbessern und das Potenzial Ihrer Daten zu maximieren. Wir stellen Ihnen die praktischen Möglichkeiten vor, wie Sie Ihre Datenkompetenz verbessern können, wie z.B. spezielle Trainings, Lernmaterialien zum Selbststudium, Hackathons, Summer Schools, Beratungsangebote, Networking-Events und Unterstützung bei Forschungsprojekten, und Sie erfahren mehr über zwei zentrale Säulen von DataNord:

  1. Das Data Train Programm der U Bremen Research Alliance - Training in Research Data Management und Data Science
  2. Data Science Center an der Universität Bremen

Digitale Transformation in den Materialwissenschaften (IWT, MAPEX & Fraunhofer IFAM)

Daten als neuer "Rohstoff" in den Materialwissenschaften: Digitale Transformation vom Labor bis zum Markt und darüber hinaus

Drei Materialforschungsinstitute in Bremen präsentieren Ihnen den Stand der Technik bei der Generierung, Verwaltung und Nutzung von FAIRen Materialdaten und zeigen die Kraft der datengetriebenen Innovation in der Materialwissenschaft und im Ingenieurwesen.

Das L-IWT betreibt ein Elektronisches Laborbuch, um Studierenden und Forschenden bei der täglichen Dokumentation ihrer Forschungsdaten zu helfen. Dieses alltägliche Werkzeug wird zusammen mit Mitteln zur Verknüpfung von Daten mit dem Weltwissen präsentiert.

Die Kernanlage des MAPEX hat ELN-Lösungen (eLabFTW) zur Planung, Wartung und Nutzung seiner Instrumente übernommen, als Beispiel für die digitale Transformation. Zudem hat die Schaffung einer zusätzlichen Backend-Datenbank die agile Umgebung optimiert, um umfassende Berichte zu generieren.

Mit dem Fraunhofer IFAM entdecken wir, wie Daten den Alltag von fortgeschrittenen Materialien und additiver Fertigung prägen.

Archivierung von qualitativen Forschungsdaten mit Qualiservice (Qualiservice, KonsortSWD, QualidataNet)

 

Das Forschungsdatenzentrum (FDZ) Qualiservice an der Universität Bremen (www.qualiservice.org) archiviert, kuratiert und stellt alle Arten von qualitativen Forschungsdaten (z.B. Interviewtranskripte, Beobachtungsprotokolle, audiovisuelle Medien...) aus allen sozialwissenschaftlichen Disziplinen, einschließlich Soziologie, Politikwissenschaften, Ethnographie, Kultur- oder Religionswissenschaften, Kriminologie und anderen zur Verfügung. Die Aufbereitung von qualitativen Forschungsdaten für die Langzeitarchivierung und wissenschaftliche Nachnutzung muss aufgrund der personenbezogenen und sensiblen Inhalte methodische, ethische und rechtliche Herausforderungen berücksichtigen. Für diese kooperative Aufgabe von Sozialforscher:innen bietet Qualiservice als FDZ Beratung, Werkzeuge, Dienstleistungen und Unterstützung an. Studienbezogene Metadaten werden online veröffentlicht und DOIs sorgen für Zitierfähigkeit und Auffindbarkeit. Qualiservice kooperiert mit Fachinformationsdiensten für die Politikwissenschaften (Pollux), Kulturanthropologie (EVIFA) und Soziologie (SocioHub).

Forschungsdatenmanagement für Tropendaten in den Natur- und Sozialwissenschaften (Leipniz ZMT)

 

Das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung (ZMT) ist das einzige Institut in Deutschland, das tropische und subtropische Küstenökosysteme und ihre Bedeutung für Natur und Mensch interdisziplinär erforscht und dabei Natur- und Sozialwissenschaften verbindet. Um qualitativ hochwertige und aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, ist ein effizientes Forschungsdatenmanagement bei der Verarbeitung quantitativer und qualitativer Forschungsdaten unerlässlich. Die Komplexität dieser Daten bringt Herausforderungen mit sich, darunter Datensicherheit, Datenschutz und Interoperabilität. Bewährte Verfahren der Datenverwaltung gewährleisten die Integrität und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse. Die Entwicklung von Datenmanagementplänen, die den gesamten Forschungszyklus abdecken, und die Schulung von Forschern in den neuesten Standards sind entscheidend für die erfolgreiche Bewältigung dieser Herausforderungen.

Gesellschaft für Biologische Daten (GFBio e.V.)

 

Lernen Sie den GFBio e.V. kennen, der ein Spektrum an Projekten, Beratungsleistungen und Datenmanagementlösungen im Bereich der Biologie bündelt. Nehmen Sie an aufschlussreichen Diskussionen über die Feinheiten des Datenmanagements teil und entdecken Sie maßgeschneiderte Unterstützung für Ihre Forschungsvorhaben. Tauchen Sie ein in die dynamische Welt der Daten durch interaktive Erlebnisse, z.B. durch ein spannendes Quiz und Geschichten über Daten. Wir fördern ein kollaboratives Umfeld und befähigen Einzelne, sich in der komplexen Welt der biologischen Daten zurechtzufinden.

FAIR-Datenströme eines deutschen Forschungsschiffes (Datenabteilung, AWI-Datenzentrum)

Finden Sie heraus, wie eine von einem Thermosalinographen gemessene Temperatur oder ein von einer Unterwasserkamera aufgenommenes Bild des Meeresbodens in einem gut organisierten und FAIR-Datenfluss den Weg zur Meeresforschungsgemeinschaft findet.
Die Datenabteilung des AWI-Datenzentrums entwickelt Dienste und Werkzeuge, die von der nationalen Forschungsschifffahrtsgemeinschaft genutzt werden können, und betreibt Datenflüsse, die den aktuellen Anforderungen der FAIR-Datenpolitik entsprechen. Das Team Data Logistics Support implementiert diese Datenflüsse an Bord der AWI- und weiterer Forschungsschiffe und betreibt moderne Datenerfassungssysteme an Bord sowie Datenspeicher- und Zugriffssysteme an Land.
Schauen Sie doch einfach mal vorbei, erfahren Sie mehr über die Datenarbeit auf See und über unser Team oder geben Sie uns Ihr Feedback.

Eine flexible und nachhaltige Geodateninfrastruktur für die Integration verteilter Forschungsdaten (AWIO2A)

Getrieben durch FAIR-Prinzipien und Nutzeranforderungen ist der Bedarf an Auffindbarkeit und Zugänglichkeit von Forschungsdaten und Metadaten enorm. Kartengestützte Exploration wird immer beliebter. Technische Realität und Nutzervorstellungen zusammenzubringen, ohne dabei Nachhaltig- und Wartbarkeit zu opfern, kann herausvordernd sein.

Die O2A-SDI ist eine Open-Source-Geodateninfrastruktur, ergänzt um Automatisierung ihrer Komponenten sowie der Erstellung und Kuration von Datenprodukten. Eine einfache Harmonisierung von Metadaten ist möglich.

Standard Operating Procedures und weitere Spezifikationen dokumentieren, wie Nutzer ihre gewünschten Datenprodukte gehostet bekommen.

Mit der seit mehr als einem Jahrzehnt am Alfred-Wegener-Institut entwickelt, betrieben und kontinuierlich verbessert werdenden Infrastruktur werden Kartendienste für GIS-Anwendungen und Portale wie Marine und Earth Data bereigestellt.

Veröffentlichung von Erd- und Umweltdaten mit PANGAEA

 

Wer schon immer wissen wollte, wie man Forschungsdaten strukturiert und nachhaltig archiviert und veröffentlicht, kann dies vom PANGAEA-Team aus erster Hand erfahren.
PANGAEA blickt auf eine fast 30-jährige Geschichte als Open-Access-Bibliothek zur Archivierung, Publikation und Verbreitung von georeferenzierten Daten aus den Erd-, Umwelt- und Biodiversitätswissenschaften zurück.
Sie wird als gemeinsame Einrichtung des Alfred-Wegener-Instituts, des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung (AWI) und des Zentrums für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) an der Universität Bremen betrieben und ist das empfohlene Datenrepositorium für zahlreiche internationale wissenschaftliche Zeitschriften.
Kommen Sie vorbei, schauen Sie zu, stellen Sie Fragen und lassen Sie sich inspirieren. Wir freuen uns auf Ihre Fragen und Ideen.

Wie kann die Bibliothek die FAIRness Ihrer Forschung erhöhen? (SuUB)

 

­­­Der Informationsstand bietet allgemeine Informationen über die Dienstleistungen der Bibliothek im Zusammenhang mit RDM und darüber, wie die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Informationsnetzen Ihnen helfen kann, die Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit Ihrer Forschungsergebnisse (einschließlich Forschungsdaten) zu verbessern. Wir werden aktiv an der FAIRness Ihrer Daten mit der Metadaten-Verknüpfungsstrategie arbeiten, indem wir einen interaktiven Spot anbieten, der die Bedeutung von dauerhaften Identifikatoren wie ORCIDs für Forscher oder DOIs für Datensätze hervorhebt und zeigt, wie Sie Ihre Daten in Ihren Veröffentlichungen richtig referenzieren.

Zusätzlich werden Poster zu folgenden Themen aushängen:

  • Discuss Data - interaktives Forschungsdatenmanagement (Discuss Data) Was & für wen ist Discuss Data? Welche Daten findet man bei Discuss Data? Wie kann ich sie nutzen?
  • Datenmanagement und Digitalisierung in der deutschen Meeresforschung (DAM) Was ist das DAM? Wie baut das DAM gemeinsam eine Dateninfrastruktur für die Meeresforschung auf? Wie wird der Zugang zu Daten in der Meeresforschung nach FAIR-Prinzipien koordiniert? Wie kann das DAM bei Ihren persönlichen Fragen zu RDM helfen? Welche Workshops zu RDM werden angeboten?
  • Forschungsdatenmanagement an der Hochschule Bremen (HSB) Das Forschungsdatenmanagement ist in den letzten Jahren an vielen Hochschulen in Deutschland ein wichtiges Thema. Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben jedoch nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten, obwohl sie eine beträchtliche Menge an wertvollen Forschungsdaten erzeugen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Bedeutung dieser Daten erkannt und stellt 14 Fachhochschulen Mittel zur Verfügung, um Forschungsdatenmanagement einzuführen und Forscher über die Vorteile von FAIR-Daten aufzuklären. Die Hochschule Bremen führt seit 2023 eine Analyse der Anforderungen ihrer Forschenden an das Forschungsdatenmanagement durch. Durch Schulungen und technische Anforderungen werden die notwendigen Schritte eingeleitet, um diese Anforderungen zu erfüllen. Der Zeitpunkt hätte nicht besser sein können, denn das BMBF hat ein großes regionales Projekt für ein Datenkompetenzzentrum (DataNord) in Bremen gefördert. Die Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Hochschule Bremen kann beiden durch den Transfer von Wissen und Fähigkeiten zugute kommen.
  • DSMZ Digital Diversity - der zentrale Zugang zuBacDive, BRENDA, LPSN, SILVA und mehr (Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH)
  • SILVA - eine umfassende Online-Ressource für hochwertige ribosomale RNA-Sequenzdaten (Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH) SILVA ist eine umfassende Ressource für qualitätskontrollierte Datensätze von ausgerichteten ribosomalen RNA (rRNA)-Gensequenzen aus allen Bereichen des Lebens. Es ist die einzige rRNA-Datenbank weltweit, die Eukaryonten einschließt, Datensätze für die kleinen und großen Untergruppen der rRNA bereitstellt und besonderen Wert auf die konsistente Benennung von Kladen legt, die ausschließlich nicht kultivierte Mikroorganismen umfassen. Die erste Version von SILVA im Jahr 2007 enthielt 400.000 Sequenzen, während die aktuelle Version fast 12 Millionen enthält. Die Anwendungen von SILVA reichen von Umweltwissenschaften, Mikrobiologie, Landwirtschaft, Biochemie, Biotechnologie, Biodiversitätsanalyse und Medizin bis hin zur Qualitätskontrolle in Wissenschaft und Industrie. Das SILVA-Team steht zur Verfügung, um die Herausforderungen der Verarbeitung und Qualitätskontrolle von Forschungsdaten zu erörtern.
  • Aus der Sammlung in die Forschung – WiNoDa Wissenslabor (GFBio e.V.) In naturwissenschaftlichen Sammlungen schlummern Objekte und dazugehörige Daten, die nicht nur Auskunft über die Vergangenheit, sondern auch über die Zukunft ermöglichen. Diesen widmet sich das Projekt WiNoDa (Wissenslabor für naturwissenschaftliche Sammlungen und objektzentrierte Daten). Unser Ziel ist es, Sammlungsforschende zu vernetzen und Wissen aus verschiedenen Bereichen miteinander zu verknüpfen. Dafür entwickeln wir spannende Lerninhalte und zusätzliche Angebote, die speziell darauf abzielen, Forschende im Umgang mit diesen Forschungsdaten zu unterstützen.

Workshops / Vorträge

Workshops & Vorträge in der SuUB, Universität Bremen

Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, sich für unsere Highlight-Vorträge und praktischen Workshops anzumelden, bei denen Sie wertvolle Einblicke in wirksame Datenmanagementstrategien erhalten und hilfreiche Werkzeuge zum Umgang mit Daten kennenlernen, die auf verschiedene Disziplinen zugeschnitten sind.
Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungen in englischer Sprache stattfinden werden:

9:00 -10:45 Session 1

Einige dieser Beiträge werden gleichzeitig stattfinden. Sie können entweder an Vortrag 1 + 2 teilnehmen oder am Workshop 1.

Vortrag 1: Improving record linkage for health research in Germany – epidemiological use cases and recommendations

Zeit: 9:00-9:45, Redner: Dr. Timm Intemann (BIPS), Dr. Stephan Kloep (KKSB)

© Timm Intemann

Linking different health data at the individual level is known as record linkage (RL). The linked data enables scientific questions to be answered that could not be answered with one data source alone. However, current laws and their interpretations limit the RL of health data.

This talk includes an introduction in the topic of RL, presents RL use cases from the health research practice and discusses recommendation from the White Paper: Improving record linkage for health research in Germany.

It proposes solutions for RL that are in line with the General Data Protection Regulation. The recommendations include the introduction of an approval authority, the establishment of a Health-ID and the creation of a decentralized federated research data infrastructure with central components.

Redner: Dr. Timm Intemann (BIPS), Dr. Stephan Kloep (KKSB)
Organisator: BIPS, NFDI4Health, KKSB
Ort: SuUB, Room 1140 (GF)
Zeit: 9:00-9:45 CET
Verantwortliche Person: Dr. Teresa Alberts
Anmeldung: alberts@leibniz-bips.de

Vortrag 2: Collaborative creation and management of FAIR metadata in field research: Case studies from DFKI RIC

Zeit: 10:00-10:45, Redner: Christian Backe (DFKI)

This talk shows some lessons learned from the creation and management of FAIR metadata (MD) in recent field research projects at DFKI RIC, and derives principles and building blocks for a collaborative research data management (RDM) system. Though motivated from engineering, this system is general enough to be useful for data managers in other disciplines as well. First, we take an inventory of different kinds of MD from an application perspective and a workflow perspective. Second, social aspects of FAIR RDM are discussed, both in the project context and beyond. Third, RDM tasks are divided into recurring phases, influenced by the standard data lifecycle, but geared towards iterative improvement of the RDM system. This work is conducted in coordination with the project NFDI4Ing.

Redner: Christian Backe
Organisator: DFKI RIC, NFDI4Ing
Ort: SuUB, Room 1140 (GF)
Zeit: 10:00-10:45 CET
Verantwortliche Person: Christian Backe
Anmeldung: christian.backe@dfki.de

Workshop 1: Digital Humanities – Introduction, Data Sources, Exercises

Zeit: 9:00 – 10:30, Redner: Dr. Manfred Nölte

This workshop starts with an introduction to typical data sources and methods within the Digital Humanities. In a practical part, various exercises (such as full text downloads, text analyses, evaluations and visualization of results) are carried out. Different free software tools are used to illustrate application scenarios for Digital Humanities. The application of language models and transformers in the digital humanities will also be discussed. It is recommended that participants bring their own notebooks. The tools can be installed in advance. Instructions will be given early on. Participants can also bring their own data and questions for discussion if there is sufficient time.

Redner: Dr. Manfred Nölte
Organisator: SuUB
Ort: Workshop room 1220 (GF, SuUB)
Zeit: 9:00 – 10:30
Verantwortliche Person: Dr. Manfred Nölte (noelte@suub.uni-bremen.de)
Anmeldung: digital-humanities@suub.uni-bremen.de 

11:00-12:45 Session 2

Einige dieser Beiträge werden gleichzeitig stattfinden. Sie können entweder an Vortrag 3 + 4 teilnehmen oder am Workshop 2.

Vortrag 3: What happens to all the data? On the importance of data availability in biology

Zeit: 11:00-11:45, Rednerin: Dr. Barbara Ebert (GFBio)

© Barbara Ebert

Data is created the course of all sorts of scientific activity,. e. g. through observations, analyses, experiments, or in simulations. Biologists use large existing data corpora to understand systems, both on the cellular level and on the level of ecosystems. But how are these data collected and maintained? Where are the gaps in data availabilty that hinder productive research? This presentation by the German Federation for Biological data will provide insights into the ecosystem of data infrastructures and services in the field of biology.

Rednerin: Dr. Barbara Ebert
Organisator: GFBio e.V., NFDI4Biodiversity
Ort: SuUB, Room 1140 (GF)
Zeit: 11:00-11:45 CET
Verantwortliche Person: Dr. Barbara Ebert
Anmeldung: barbara.ebert@gfbio.org

Vortrag 4: DSMZ Digital Diversity – the central gateway to BacDive, BRENDA, LPSN, SILVA and more

Zeit: 12:00-12:45, Rednerin: Dr. Julia Koblitz (DSMZ)

© Julia Koblitz

In the field of microbiology, numerous databases contain extensive information about microorganisms, each representing a "data island". However, the true potential of this wealth of knowledge lies in their connection and integration. We are building an integrated suite of databases of fundamental importance to the life sciences, including the BacDive bacterial phenotype database, the BRENDA enzyme database, the SILVA rRNA sequence database, the LPSN nomenclature service, and others. The resulting platform, DSMZ Digital Diversity, will provide an integrated resource, enabling the linking and comprehensive analysis of diverse types of data from all areas of the life sciences. It will facilitate research by providing ways to find data across resources, explore relationships, and exploit data.

Rednerin: Dr. Julia Koblitz
Organisator: DSMZ, NFDI4Biodiversity
Ort: SuUB, Room 1140 (GF)
Zeit: 12:00-12:45 CET
Verantwortliche Personen: Dr. Jan Gerken, Robin Goldmann

Anmeldung: jan.gerken@dsmz.de, robin.goldmann@dsmz.de

Workshop 2: Economic Research Data - Needs, Sources, Current (in German)

Zeit: 11:00-12:30 Uhr, Redner: Dr. Uwe Staroske, Dr. Manfred Nölte (SuUB)

This workshop is dedicated to the increasing importance of economic data and its analysis. It begins with a brief introduction to data sources and methods. In a further section, the needs identified by the scientific community will be described. There is a consensus that the availability of economic and social science data in Germany lags behind that of many neighboring countries in terms of quality and quantity. The consequences are manifold: the evidence on which economic policy decisions were based in the past did not come from Germany due to a lack of availability, because not enough data was available. This means that politicians and administrators lack relevant information for their decisions. Researchers in Germany often prefer to work with foreign data on foreign issues.

An overview is given of the areas in which important data is missing and how the data gap can be reduced.
(This session will be held in German.)

Redner: Dr. Uwe Staroske, Dr. Manfred Nölte
Organisator: SuUB
Ort: Workshop room 1220 (GF, SuUB)
Zeit: 11:00-12:30
Verantwortliche Person: Dr. Uwe Staroske
Anmeldung: fr_wiw@suub.uni-bremen.de

13:00 - 15:00 Session 3

Einige dieser Beiträge werden gleichzeitig stattfinden. Sie können entweder an Vortrag 5 + 6 teilnehmen oder am Workshop 3.

Vortrag 5: Sharing qualitative research data with Qualiservice

Zeit: 13:00-13:45, Rednerinnen: Dr. Susanna Prepeliczay, Monika Leichtling (Qualiservice)

The Research Data Centre (RDC) Qualiservice at University Bremen (www.qualiservice.org) archives, curates and provides all types of qualitative research data (e.g. interview transcripts; observation protocols; audiovisual media…) from all Social Sciences disciplines, including Sociology; Political Sciences; Ethnography; Cultural or Religious Sciences; Criminology and others. The preparation of qualitative research data for longterm archiving and scientific re-use has to consider methodological, ethical and legal challenges due to person related and sensitive contents. For this collaborative task of social researchers and RDC, Qualiservice provides counselling, tools, services and support. Study related metadata are published online and DOIs ensure citability and findability. Qualiservice cooperates with specialised information services for the Political Sciences (Pollux), Cultural Anthropology (EVIFA) and Sociology (SocioHub).

Rednerinnen: Dr. Susanna Prepeliczay, Monika Leichtling
Organisator: Qualiservice, KonsortSWD
Ort: SuUB, Room 1140 (GF)
Zeit: 13:00-13:45 CET
Veranstwortliche Personen: Dr. Susanna Prepeliczay, Monika Leichtling
Anmeldung: s.prepeliczay@uni-bremen.de, m.leichtling@uni-bremen.de 

Vortrag 6: Digitalisation in museums

Zeit: 14:00-14:30, Redner: Dr. Alexander Reis, Dr. Sebastian Vehlken (DSM)

The digitization of the DSM’s collection and archives aims for the benefit of both academic research projects and the interested public. 3D-scanning techniques (optical, X-ray, MR) create novel entry points for scientific inquiries in cultural heritage, e.g. on the materiality or the history of use of objects. They help carving out the 'multi-layeredness' of museum artifacts, thus enhancing transdisciplinary exchange – e.g., when biology-related repositories serve to publish data from material analysis.

However, even if the metadata of objects in principle allow for semantic contextualization, in the digital humanities the documentation of museum objects using authority files which foster interoperability is often still in its infancy and requires the development of relevant Thesauri.

Redner: Dr. Alexander Reis, Dr. Sebastian Vehlken
Organisator: DSM, NFDI4Memory
Ort: SuUB, Room 1140 (GF)
Zeit: 14:00-14:30 CET
Verantwortliche Person: Dr. Alexander Reis
Anmeldung: a.reis@dsm.museum

Workshop 3: Brick by Brick: Making Survey Data FAIR with LEGO®

Zeit: 13:00-15:00, Rednerinnen: Dr. Lena Steinmann, Heike Thöricht (DSC)

Join us for an interactive workshop where we'll harness the power of LEGO® bricks to demonstrate how you can make your survey data FAIR: Findable, Accessible, Interoperable, and Reusable.

In this engaging session, you'll:

📝 Learn the significance of documentation and metadata in achieving FAIRness
 🛠 Discover practical tools and best practices to seamlessly integrate FAIR principles into your projects
 🎉 Have a blast building with LEGO® bricks while enhancing your data management skills

This event is open to students, faculty members, researchers, and anyone who works with survey data. Don't miss out on this opportunity to elevate your data game while enjoying the creativity of LEGO®!

Rednerinnen: Dr. Lena Steinmann, Heike Thöricht
Organisator: Data Science Center, University Bremen
Ort: Workshop room 1220 (GF, SuUB)
Zeit: 13:00-15:00 Uhr
Verantwortliche Personen: Dr. Lena Steinmann, Heike Thöricht
Anmeldung: lena.steinmann@uni-bremen.de

Workshop 4: World Café - Cultivating Best Practices in research data management across tables

Workshop 4: World Café - Cultivating Best Practices in research data management across tables

Zeit: TBD, Redner:in: TBD

Beschreibung: World Café - Cultivating Best Practices in research data management across tables

 

Redner:in: TBD

Organisator: ZMT, BIPS, IWT, IFAM, MAPEX

Ort: Workshop room 1220 (GF, SuUB)

Zeit: 10:30 - 13:00

Verantwortliche Person: Dr. Birte Hemmelskamp-Pfeiffer

Anmeldung:

Abend­veran­staltung

Abendveranstaltung im Haus der Wissenschaft
(Bremen Zentrum)

Um 17:30 Uhr laden wir Sie zu einer öffentlichen Veranstaltung im 'Haus der Wissenschaft' ein. Angesehene Datenexpert:innen werden über nationale und internationale Dateninitiativen sprechen und an einer Podiumsdiskussion zur Datenkompetenz und aktuellen Entwicklungen teilnehmen. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in deutscher Sprache stattfindet und die Plätze begrenzt sind. Sichern Sie sich daher Ihren Platz, indem Sie sich vor dem 7. Juni 2024 registrieren.

17:30 Ankommen

18:00 Begrüßung und Verleihung des Data Champion Awards 2024

Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen und Vorsitzende der U Bremen Research Alliance

18:20 "Chancen von Datenkompetenzzentren für Bildung, Forschung und die Gesellschaft"

N. N.

© Matej Meza

Info zur Person

18:40 „European Open Science Cloud - ein Google für Forschungsdaten?“

Prof. Dr. Klaus Tochtermann (Direktor der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft)

 

info zu Prof. Dr. Klaus Tochtermann (Direktor der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft)

19:00 Podiumsdiskussion

Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltung in deutscher Sprache stattfinden wird:

  • N. N.,
  • Prof. Dr. Klaus Tochtermann (Direktor der ZBW - Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft)
  • Prof. Dr. Iris Pigeot (Sprecherin NFDI4health, Sprecherin Datenkompetenzzentrum Data Nord, Direktorin Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS)
  • Prof. Dr. York-Sure Vetter (Direktor Nationale Forschungsdateninfrastruktur NFDI)

moderiert von Felix Krömer, Radio Bremen

 

Willkommen im digitalen Zeitalter! Ob Banking von unterwegs, digitale Terminvergaben oder Roboter als Unterstützung in der Pflege – digitale Dienste und selbstlernende Systeme haben längst in unserem Leben Einzug erhalten und machen vieles bequemer und fortschrittlicher. Dabei werden nonstop Daten generiert, die mittels ausgefeilter Analysewerkzeuge in verwertbare Produkte transformiert werden. Vieles was uns im Alltag begegnet, beruht mittlerweile auf Daten und Algorithmen.

In der Wissenschaft werden innovative Analysemethoden herangezogen, um aus dem Datenmeer Antworten auf die wichtigen Forschungsfragen unserer Zeit zu angeln. Es geht darum, verwertbare und belastbare Erkenntnisse hervorzubringen.

Digitale Dienste und Analysetools werden für alle – in Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft – Zusehens zugänglicher und intuitiver, und sind damit einfacher zu bedienen. Dies führt jedoch häufig zu fehlender Transparenz und fehlendem Wissen seitens der Anwender:innen über die zugrundeliegenden Daten und Algorithmen und kann zu fehlerhaften Ergebnissen oder Einschätzungen führen.

Um eben nicht „im Trüben zu fischen“, sondern verantwortungsvoll, bewusst und reflektiert sich der Daten und Analysemethoden bedienen zu können, muss die Daten-Wertschöpfungskette auf Datenkompetenz und einer kritischen Herangehensweise fußen. Aber wie gelingt der Durchblick in der Wissenschaft und Wirtschaft und wie kann die Gesellschaft daran profitieren? Inwiefern kann DataNord zu Datenkompetenz für alle und damit zu mehr Fortschritt und weniger Fake beitragen? Welche weitreichenden Regelungen für den Umgang mit Daten braucht es und wann wird der Fortschritt unnötig ausgebremst? Wie gewährleisten wir eine gute Datenqualität und wie sieht eigentlich eine effiziente und nachhaltige Datennutzung in der Wissenschaft aus? Wie FAIR sind Forschungsdaten nach fünf Jahren NFDI?

20:00 Get-together

21:30 Ende der Veranstaltung